Während ich im vorherigen Beitrag erklärt habe, warum ENS den Schlaf beeinträchtigen kann, werde ich in diesem Beitrag erklären, wie ein CPAP-Gerät Ihnen helfen kann, besser zu schlafen.
Es gibt zwei Arten von Geräten: CPAP, das normalerweise für obstruktive Schlafapnoe entwickelt wurde, und Servoventilation, die für zentrale Schlafapnoe entwickelt wurde.
Ein CPAP-Gerät sendet über eine Maske Luft mit konstantem Druck, im Allgemeinen zwischen 4 und 20 cmH2O. Die Luft erweitert die oberen Atemwege, um eine obstruktive Apnoe zu verhindern. Natürlich kann dieses Gerät Ihnen auch helfen, wenn Sie zusätzlich zu ENS an einer obstruktiven Schlafapnoe leiden, die häufiger vorkommt, als Sie denken (40 % der Männer über 40 Jahre). Dieses Gerät kann Ihnen aber auch helfen, nachts zu atmen. Der Druck und die Geschwindigkeit der Luft verstärken die Wahrnehmung des Luftstroms, was gut für den Atemreflex ist und die zentrale Schlafapnoe verringern kann. Außerdem können Sie ein CPAP-Gerät mit einem Befeuchtermodul wählen, das Ihre Nase bei korrekten Einstellungen und mit einem beheizten Schlauch gut befeuchten kann.
Eine Servoventilation funktioniert anders: Es gibt zwei Druckstufen, eine für den Ausatemdruck und die zweite für den Einatemdruck. Es gibt zwei weitere Einstellungen: die Atemzüge pro Minute (BPM) und die Einatemzeit, die häufig zwischen 1,5 s und 2 s liegt. Dieses Gerät atmet buchstäblich für Sie. Damit jedoch ein Atemzug eingeleitet werden kann, muss der Unterschied zwischen den beiden Druckstufen groß genug sein, nämlich mehr als 10 cmH2O, was nicht angenehm ist. Außerdem ist dieses Gerät schwer zu bekommen. Sie benötigen eine Polysomnografie, die mehrere zentrale Apnoen zeigt.
Wenn Sie also ein mit ENS verbundenes Schlafproblem haben, können Sie zunächst ein CPAP-Gerät mit einem guten Befeuchtermodul ausprobieren. Ich rate Ihnen außerdem, eine Nasenmaske wie auf dem Bild unten zu verwenden. Ich habe das Gefühl, dass die Feuchtigkeit dadurch besser in der Nase gehalten wird.

Wenn CPAP Ihren Schlaf nicht verbessert, können Sie die Servoventilation in Betracht ziehen. Ich persönlich habe sie jedoch nie vertragen, und selbst bei einem großen Druckunterschied ist sie nicht in der Lage, meine Sauerstoffsättigung aufrechtzuerhalten. Ich wache nach 2 oder 3 Minuten auf, weil der Atemluftstrom fehlt.
