In diesem Tutorial erkläre ich, wie du deine aus einem CT-Scan stammenden DICOM-Daten in eine 3D-druckbare Datei umwandelst.
Gehe zu https://www.slicer.org/ , lade die Software herunter und installiere sie.
Öffne sie und klicke auf DICOM-Dateien importieren, suche das Verzeichnis mit deinen DICOM-Dateien und klicke auf Importieren.
Klicke auf DICOM-Datenbank anzeigen, klicke auf deinen Namen und doppelklicke schließlich auf die Schnitte, die dich interessieren – hier die Nebenhöhlen. Die Schnitte werden geladen.
Klicke nun auf das Aufklappmenü und wähle Volumen-Rendering.

Klicke auf „ROI anzeigen“; weiße Linien werden eingeblendet.
Du kannst auf den weißen Punkt neben Volumen klicken, dann wird dein Kopf in 3D angezeigt. Das ist jedoch optional.
Du kannst auch eine Voreinstellung auswählen; hier wähle ich „Lunge“, sodass du in die Nasenhöhle hineinsehen kannst.
Schneide nun mithilfe des farbigen Punkts den gewünschten Bereich zu.
Wenn du mit dem zugeschnittenen Bereich zufrieden bist, klicke auf die kleine Lupe, gib „crop“ ein, klicke auf Volumen zuschneiden und schließlich auf Zum Modul wechseln. Klicke danach auf die Schaltfläche „Anwenden“. Warte einen Moment; das kann etwas dauern.
Kehre nun zum Volumen-Rendering-Arbeitsbereich zurück und klicke auf ROI anzeigen, um die weißen Linien auszublenden.
Wenn das erledigt ist, klicke erneut auf die kleine Lupe und gib Editor ein. Klicke dann auf Zum Modul wechseln.
Ein kleines Fenster wird angezeigt; klicke auf „OK“.

Klicke auf die Schaltfläche für den Schwellenwert-Effekt.
Die Schnitte werden grün. Nun musst du den linken Cursor so einstellen, dass dein gesamtes Weichgewebe grün eingefärbt wird.
Ich habe festgestellt, dass die passenden Werte in der Regel zwischen -200 und -400 liegen, dies kann jedoch vom CT-Scan abhängen.
Klicke schließlich auf die Schaltfläche Anwenden.
Fast geschafft – der größte Teil ist erledigt.
Klicke nun im Menü auf Daten.

Klicke mit der rechten Maustaste auf dein zugeschnittenes „Name-Dateien“-Label und wähle „Labelmap in Segmentierungsmodus konvertieren“.

Eine Zeile Gewebe wird angezeigt. Klicke erneut mit der rechten Maustaste darauf und wähle Sichtbares Segment in Modelle exportieren.
Warte einen Moment; das kann etwas dauern. Eine Zeile „cropped-label-segmentation-models“ wird angezeigt und außerdem dein 3D-Modell im Fenster rechts.

Klicke auf „Datei“ und dann auf „Speichern“ oder drücke Strg + S.
Deaktiviere im Fenster alle Kontrollkästchen außer „Gewebe“.
Klicke auf „Poly data (.vtk)“ und wähle .STL aus.
Klicke auf Verzeichnis für ausgewählte Dateien ändern und wähle ein Verzeichnis aus, in dem du die 3D-Modell-Datei speichern möchtest.
Klicke schließlich auf „Speichern“ – und voilà, gut gemacht!

Diese .STL-Datei ist eine 3D-Datei, mit der sich das Modell direkt 3D-drucken lässt. Wie du dir vorstellen kannst, ist es jedoch nicht sinnvoll, das Modell in diesem Zustand zu drucken, da wir nichts sehen würden. Wir müssen ins Innere der Nasenhöhle sehen.
Deshalb werde ich im nächsten Tutorial erklären, wie man das Modell in Schichten aufteilt, um ins Innere zu sehen. Die Schichten lassen sich stapeln.
