In diesem Beitrag möchte ich herausfinden, welche Implantatform am besten geeignet ist, um der natürlichen Nasenmuschel möglichst nahe zu kommen. Vielen Dank an Andrea Magelli für diese Idee.
Darunter ist mein Fall dargestellt: meine rechte Nasenhöhle vor der Turbinektomie (gelb), nach der Turbinektomie (grün), nach meinem Knorpelimplantat (blau) und nach einem virtuellen Implantat (rot). Man sieht, dass das Implantat an der Seitenwand platziert wird – so wird es häufig eingesetzt. Im darunterliegenden Diagramm sehen wir, dass das Implantat den leeren Raum verringert; der Querschnittswert in mm² ist nahezu derselbe wie vor der Turbinektomie. Das scheint also gut zu sein. Aber warum geht es vielen von uns nach einem solchen Implantat nicht besser? Einer der Gründe ist meiner Meinung nach die Menge der Schleimhaut. Im zweiten Diagramm sieht man, dass das Implantat die Schleimhautoberfläche nicht vergrößert hat; es gibt nicht mehr Schleimhaut als zuvor. Im Diagramm nenne ich das den Umfang, weil es sich um einen Schnitt des CT-Scans handelt und wir uns in einer 2D-Ansicht befinden.
Die Idee besteht also darin, mehrere Halbzylinder einzusetzen, um die Schleimhautoberfläche zu vergrößern. Warum Halbzylinder?
- Wir können keinen Knorpel mit derselben Form wie eine echte Nasenmuschel implantieren.
- Halbzylinder ähneln den Lamellen eines Heizkörpers. Bei einem Heizkörper sind die Lamellen so gestaltet, dass sie die Austauschfläche zwischen Luft und Metall vergrößern: Je größer die Oberfläche, desto stärker die Wärmeabgabe.




