Einführung
Ich habe mit der Entwicklung und Herstellung von Nasenstöpseln begonnen, die den nasalen Widerstand und die Strömungsgeschwindigkeit erhöhen und dadurch die Wandschubspannung (WSS) und letztlich die nasale Empfindung verbessern sollen. Bisher habe ich einen ersten, relativ kleinen Prototypen entwickelt und hergestellt. Die Zylinder haben einen Durchmesser von 4 mm, damit sie in meine Nasenhöhle eingeführt werden können. Derzeit arbeite ich an weiteren Formen und Größen, die ich später im Artikel vorstellen werde.
Die Wahl des Materials
Bei der Materialauswahl habe ich drei Anforderungen.
- Es muss mit einem Desktop-3D-Drucker druckbar sein.
- Es muss ausreichend flexibel sein.
- Es muss biokompatibel sein.
Nach umfangreicher Recherche habe ich dieses Material gefunden.
Es handelt sich um ein biologisch abbaubares Material aus Austernschalenpulver. Es ist als frei von endokrinen Disruptoren zertifiziert und hat eine Shore-Härte von 93A, wodurch es flexibel, aber dennoch etwas hart ist. Es ist jedoch noch nicht für den Kontakt mit Schleimhäuten zertifiziert. Ich habe Nanovia dazu befragt, und sie sagten, dass sie über kein entsprechendes Zertifikat verfügen, eine Zertifizierung jedoch möglich sei, wenn ich dies wünsche und dafür bezahle.
Ich suche weiterhin nach einem weichen, biokompatibel zertifizierten Material, aber es ist nicht einfach, eines zu finden.
Die Form
Ich habe zwei verschiedene Formen entwickelt, eine zylindrische und eine längliche.




Die längliche Form soll mehr Raum in der Nasenhöhle ausfüllen und gleichzeitig das Einführen ermöglichen. Der vordere Teil der Nasenhöhle kann nämlich eng sein.
Die Größen
Für jede Form habe ich zwei Größen entwickelt: eine mit einem Durchmesser von 4 mm und einer Länge der Spitzen von 12 mm.
Die andere mit einem Durchmesser von 5 mm und einer Länge der Spitzen von 20 mm. Insgesamt gibt es also 4 Versionen. Natürlich kann ich aber jede beliebige Variante entwickeln. Das Projekt steht erst am Anfang.
Der erste Nasenstöpsel


