Einführung
Derzeit führt eine Forscherin der Ohio University eine ENS-Studie durch, bei der die Atmung visualisiert wird, um dem Gehirn zu signalisieren, dass wir trotz des fehlenden empfundenen Luftstroms tatsächlich Luft atmen.
Bei dieser Atemtechnik atmet man nahe an einem Spiegel, um den durch die Atmung erzeugten Beschlag zu sehen.
Ich fand diese Idee sofort interessant. Vielen Dank dafür.
Ausgehend von dieser Idee habe ich ein Gerät „entwickelt“, mit dem man die Atmung sehen, hören und fühlen kann. Ich denke, dass unser Gehirn vielleicht besser versteht, dass wir gerade Luft atmen, wenn mehrere Sinne stimuliert werden. Das ist nur eine Theorie; ich bin kein Wissenschaftler.
Außerdem hoffe ich, dass diese Simulationen den Atemantrieb verstärken können.
Wie ihr wisst, kann ENS aufgrund der fehlenden Stimulation der mechanischen und thermischen (TRP-)Rezeptoren in der Nasenschleimhaut Dyspnoe verursachen und den Atemantrieb verringern. Diese Phänomene führen auch zur zentralen Schlafapnoe.
Das Gerät

Das Gerät besteht aus einem Drucksensor (1), einer Nasenkanüle (2), einer LED (3) und einem Ventilator (4), die mit einem Mikrocontroller (5) verbunden sind. Die Funktionsweise ist sehr einfach. Wenn der Druck negativ ist (Einatmung), werden die LED und der Ventilator eingeschaltet. Wenn der Druck positiv ist (Ausatmung), werden die LED und der Ventilator ausgeschaltet.
So einfach ist es.
Der Ventilator befindet sich nahe an der Haut, damit man den Luftstrom spüren kann. Ich weiß nicht, welcher Körperteil dafür am besten geeignet ist.
Ich weiß auch nicht, ob es sinnvoll ist, einen Ventilator nahe an der Haut zu platzieren, wenn das Gehirn auf die Signale der Schleimhautrezeptoren wartet. Vielleicht ist das völlig unsinnig.
Vielleicht werde ich den Luftstrom in Zukunft über ein Rohr in die Nasenhöhle leiten, aber das ist komplizierter und der Luftstrom kann die Schleimhaut austrocknen.
Fazit
Ich werde einen Artikel schreiben, um euch über die möglichen Ergebnisse und denkbare Verbesserungen des Geräts zu informieren.
Denkt daran, dass ich kein Wissenschaftler bin und dieses Gerät möglicherweise nutzlos ist.
Wenn jemand von euch Interesse hat, erstelle ich eine kurze Anleitung, in der ich zeige, wie man das Gerät baut und wo man die Bauteile kaufen kann.


